Leticia – ein Juwel am Rande des Amazonas

Leticia – ein Juwel am Rande des Amazonas

Eine Stadt im Amazonasbecken stellt sich vor

Leticia ist eine mittelgroße Stadt im südlichen Teil Kolumbiens. Sie ist die Hauptstadt der südlichsten Provinz des Landes, die den Namen Departamento de Amazonas trägt. Rund 41.400 Einwohner leben in der Gemeinde, wobei etwa 26.200 Menschen ihren Wohnsitz im städtischen Teil haben.

Die Stadt befindet sich im Amazonasbecken am Dreiländereck Kolumbien-Brasilien-Peru, welches von den Einheimischen auch als Tres Fronteras bezeichnet wird. Leticia in Kolumbien und die benachbarte Stadt Tabatinga sind zu einem Ort zusammengewachsen. Tabatinga befindet sich allerdings auf brasilianischem Staatsgebiet.

Am 25. April 1867 wurde die Stadt unter dem Namen San Antonio gegründet. Damals befand sie sich noch unter peruanischer Verwaltung. Die Namensänderung erfolgte noch im Dezember desselben Jahres. 1922 wurde die Gemeinde im Vertrag von Salomón-Lozano Kolumbien zugesprochen.

Willkommen im tropischen Regenwald

In Leticia herrscht ein tropisches Klima mit ganzjährig warmen Temperaturen und zahlreichen Niederschlägen. Wegen der großen Mengen an Regen gibt es in den Tropen keine Einteilung in die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Stattdessen gibt es eine Trocken- und eine Regenzeit. Wärme, Feuchtigkeit, Sonne und Regen sind die charakteristischen Merkmale der klimatischen Bedingungen im tropischen Regenwald. Die Monate Juli bis Oktober sind für einen Aufenthalt in diesem Teil Kolumbiens die optimale Reisezeit.

Eine besondere Art von Sightseeing am Äquator

Leticia ist keine Großstadt, muss sich jedoch trotzdem nicht hinter den südamerikanischen Metropolen verstecken, wenn es um interessante Sehenswürdigkeiten geht.
Der Hochseilgarten Omagua erfreut sich bei Touristen im Süden Kolumbiens großer Beliebtheit. Dort haben Besucher die Möglichkeit, sich mit dem Stahlseil durch verschiedene Stationen zu bewegen und anschließend in einem Baumhaus die Nacht zu verbringen. Die unterschiedlichen Seilbrücken sind eine tolle Gelegenheit für Urlauber, um sich aktiv zu betätigen.

Liebhaber von Museen kommen am Amazonas ebenfalls nicht zu kurz. Das Museum Etnografico besteht aus einer Bibliothek und einem Freiluftmuseum. Die Attraktionen dieser Einrichtung sind die bunten Blumen in den Gärten und die spannenden Informationen über die Kulturen der Yucuna, Ticuana und Uitoto, welche die Besucher in der Bibliothek erhalten.
Bei Sonnenuntergang haben Urlauber die Gelegenheit, in der kleinen kolumbianischen Gemeinde ein besonderes Spektakel zu erleben. Papageien spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Sie fliegen in den Abendstunden über die Stadt. Ihre Flughöhe wird im Laufe der Zeit immer niedriger, bis sie nicht mehr weit von den Köpfen der Menschen entfernt sind. Dann geben sie laute Geräusche von sich, um die Einwohner auf sich aufmerksam zu machen. Dieses Erlebnis sollten sich Urlauber während eines Aufenthaltes in der Gemeinde nicht entgehen lassen.

Die Highlights der Amazonas Touren rund um die Gemeinde Leticia

Die Amazonas Touren genießen einen ausgezeichneten Ruf bei Urlaubern aus allen Kontinenten. Angeboten werden sie in unterschiedlichen Flotels und Lodges, welche die Touristen mit einem vielseitigen Angebot an spektakulären Tagesausflügen locken. Immerhin haben in dieser Region so einige vom Aussterben bedrohte Lebewesen ihren Lebensraum und gehören neben der breiten Artenvielfalt zu den reizvollen Argumenten, die für eine Reise in den Süden Kolumbiens sprechen. Ein Tag im Santander Park ist eine kurzweilige Angelegenheit, weil die Besucher neben der Vielzahl an farbenfrohen Pflanzen täglich um 17:30 Uhr mehrere 1000 einfliegende Papageien zu Gesicht bekommen. Ebenfalls lohnenswert ist in Trip zur Isla de los Micos, die im Volksmund auch Affeninsel genannt wird. Das liegt daran, dass auf der Insel zahlreiche Affen leben. Wenn die Touristen die Affen mit Bananen füttern, sollten sie aufpassen, dass sie nicht zu schmutzig werden. Es ist keine Seltenheit, dass 10 oder noch mehr Tiere auf einen Menschen stürmen und ihn belagern.
Wer mit dem Kajak oder Kanu über eine Wasserfläche paddeln will, sollte einen Tag im Naturreservat Tanimboca einplanen. Auch Canopy-Fans kommen hier auf ihre Kosten. Ältere und jüngere Menschen genießen die herrliche Aussicht aus den Baumhäusern in vollen Zügen. Der 30 Hektar große ökologische Park Mundo Amazonico zeichnet sich durch eine reiche Vielfalt an Pflanzen und Kleintieren aus. An der Seite eines Guides können Touristen vier unterschiedliche Führungen im Park buchen. Eine Führung dauert im Schnitt etwa drei Stunden.

 

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