10 Der Schönsten Nationalparks Kolumbiens

10 Der Schönsten Nationalparks Kolumbiens

Bei einer Reise nach Kolumbien sollte ein Besuch in einem Nationalpark auf keinen Fall fehlen. Die meisten entscheiden sich für einen Besuch im bekannten Tayrona Nationalpark, über welchen auch hier in meinem Blog schon jede Menge geschrieben wurde. Doch der Tayrona Park ist nicht der einzige Park, der einen Besuch wert ist.




In Kolumbien gibt es insgesamt 59 geschützte Gebiete, welche sich oft stark unterscheiden. Es gibt Korallenriffe, Wüsten, Amazonas-Regenwald, Páramos (Moor/Ödland), die Anden-Gebirgsketten und einheimischen geschützte Gebiete. In einem der Naturparks wird man schnell feststellen, dass Kolumbien eines der artenvielfältigsten Länder der Welt ist.

Kolumbien besteht aus verschiedenen Regionen, da wäre die Küste, das Hochland, die Savanne/Wüste, die Llanos (Flachland) und der Regenwald. Jede Region ist einzigartig und durch unterschiedliche Landschaftsbilder geprägt. Die einzelnen Gebiete sind Heimat für verschiedene Pflanzen- und Tierarten und es gibt jeweils mindestens einen Nationalpark.

1. Tayrona Park

Der Name sollte jedem, der gelegentlich meinen Blog besucht mittlerweile ein Begriff sein. Bereits zwei Einträge wurden, auf dem Kolumbienblog über diesen wunderschönen Park veröffentlich. Der an der Küstenregion gelegene Park beeindruckt durch traumhafte Buchten, klares Wasser und majestätischem Dschungel. Ob Tiere beobachten im Dschungelteil des Parks, ein Besuch der Ruinen des Pueblitos, tauchen am Riff oder einfach nur Chillen am Strand. Hier findet Ihr etliche Möglichkeiten, euch die Zeit zu vertreiben. Die meisten kennen die Buchten und Strände, die sich vom Haupteingang bis nach Cabo San Juan de Guia ziehen. Doch das sind noch lange nicht alle Strände, die es im Tayrona Park zu sehen gibt. Insgesamt erstrecken sich Strände, Buchten und Berge über mehr als 90 Kilometer.

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2. Los Nevados

Hier könnt Ihr euch als Naturliebhaber so richtig austoben. Man kann im Park radeln, wandern, klettern, campen oder einfach die unglaubliche Aussicht auf die umliegenden Berggipfel der majestätischen Anden bestaunen.

Es gibt heiße Quellen, Seen und einen Wasserfall zu sehen. Eines der Highlights des drittmeistbesuchten Parks in Kolumbien ist der 5.300 Meter hohe Vulkan Nevado del Ruiz. Doch der Nevado del Ruiz ist nicht der einzige Vulkan, den man bestaunen kann, weitere 7 Vulkane befinden sich in der Umgebung. Ein weiteres Highlight des Parks ist der aus Gletscherschmelzwasser bestehende See Otún, an dem man einige vom Aussterben bedrohte Vogelarten sichten kann. Alleine sollte man den Park nicht durchqueren, ein Tourguide ist erforderlich. Bei den Touren sind Schlafoptionen und Verpflegung meist inklusive.

 

3. Tuparro Nationalpark

Wer spektakuläre Landschaften abseits der Touristenpfade sehen will, sollte sich den Tuparro Nationalpark nicht entgehen lassen. Eines der Highlights ist der Fluss Raudal de Maypures. Doch nicht nur der Strom des Raudal de Maypures beeindruckt, sondern auch die die etlichen Tierarten, die man mit etwa Glück beobachten kann. Der Park beherbergt 74 Arten von Säugetieren, 320 Vögel- 17 Reptilien-, 26 Fisch- und 5 Primatenarten. Unter den Tierarten befinden sich unter anderem Riesengürteltiere, kleine Savannengürteltiere, Tapire, Pumas, und Jaguare aber auch Krokodile und Schildkröten kann man an Teichen und Seen entdecken. Wer den Park besucht kann in Hotels oder auf Campingplätzen übernachten.

 

4. Iguaque Nationalpark

Der in Tunja, Boyacá liegende Park befindet sich eine etwas holprige Autofahrt von Villa de Leyva entfernt. Die im Paramo de Iguaque liegende Laguna de Iguaque ist eines der Highlights des Parks und wurde von dem alten indigenen Stamm der Muisca als heiliger Ort und Ursprung allen Lebens angesehen. Eine Wanderung mit Tourguide für 1 – 6  Personen zur Lagune kostet 80.000 COP.

Der Eintritt für den Park kostet für nicht Kolumbianer 37.500 COP und 14.000 COP für Kolumbianer und Leute, die in Kolumbien leben, Kinder und Studenten zahlen 7.500 COP. Am besten besucht man den Park unter der Woche, da sonst die Wanderwege sehr voll werden können. Übernachten kann man im Centro de Visitantes Furachiogua für 38.000 COP pro Person oder auf einem Campingplatz für 10,000 COP pro Person.

 

5. Amacayacu Nationalpark

Im Süden Kolumbiens 60 Kilometer von Leticia entfernt, befindet sich der am Amazonas liegende Amacayacu Nationalpark. Hier kann man unter anderem die kleinste Primatenart (das Löwenäffchen), sowie die größten Süßwasserschildkröten sehen. Aber auch sonst gibt es etliche interessante Tier- und Pflanzenarten in dem Park zu sehen. Insgesamt finden sich hier 468 Vögel- und Papageienarten. Bewohnt wird der Park außerdem von dem indigen Volk der Ticuna.

Wer hier übernachten will, kann dies entweder in Hochbetten, Hängematten oder luxuriösen Cabañas tun. Auf jeden Fall solltet ihr genug Mückenspray dabei haben und euch am besten mit langärmligen Shirts und Hosen kleiden.

Obwohl der Park bei Touristen immer beliebter wird, gilt er immer noch als Geheimtipp. Eines der für Touristen wohl größten Highlight sind die rosa Süßwasserdelfine, die man hier sehen kann.

Die Unterkünfte im Park werden von der Hotelkette Decameron verwaltet und Preise liegen bei etwa 100,00 COP für Hängematten und Hochbetten, sowie etwa um die 400,00 COP für Doppelzimmer.

Wie kommt man zum Amacayacu Nationalpark?

Zunächst fliegt man nach Leticia und von dort geht es mit einem Schnellboot nach Puerto Nariño. Die Bootsfahrt dauert etwa 90 Minuten und kostet um die 25,000 COP.

 

6. Serranía de la Macarena

Dieser 6200 Quadratkilometer große Nationalpark befindet sich im Department Meta und besteht aus einer 130 Kilometer langen Bergkette. Im Park leben etliche Tierarten unter Ihnen unter anderem Ameisenbären, Pumas und verschieden Affenarten. Der bekannteste Teil des Parks ist Caño Cristales, welcher auch Fluss der fünf Farben genannt wird. Der Caño Cristales ist ein 100 Kilometer langer Fluss, welcher durch seine außergewöhnlichen Färbungen aus Gelb, Grün, Rot, Blau und Schwarz (ich Weiss technisch gesehen ist Schwarz keine Farbe) beeindruckt.  Der Caño Cristales ist ein unglaubliches Naturschauspiel abseits der üblichen Touristenpfade.

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7. Chiribiquete Nationalpark

Dieser Park ist mit 27,800 Quadratkilometern der größte Nationalpark Kolumbiens und etwa 3-mal so groß wie der nordamerikanische Yellowstone Nationalpark. Das Landschaftsbild wird vor allem durch die sogenannten Tafelberge geprägt. Außer jeder Menge Tier- und Pflanzenarten, welche immer noch aufgrund der Unzugänglichkeit des Parkes, in dieser Gegend nur wenig erforscht sind, ist eine der interessantesten und bedeutendsten Entdeckung im Park, Tausende Felszeichnungen, welche von prähistorischen Bewohnern hinterlassen wurden.

 

8. Old Providence McBean Lagoon

Dieser Park ist zusammen mit Tayrona und dem Nationalpark Islas Corales del Rosario und San Bernardo einer von 3 Nationalparks welcher Korallenriffe beherbergt. Der 9.95 km2  große Park wurde 1995 mit dem Ziel geschaffen, die verschiedenen Ökosysteme des Archipels, wie Mangrovenwälder, Korallenformationen, Seegras und Trockenwälder zu bewahren. Er schützt außerdem wichtige Brutstätten für Lokal- und Zugvögel.

Der Old Providence McBean Lagoon Nationalpark befindet sich auf der Insel Providencia, welche Teil des San Andres Archipels, Providencia und Santa Catalina bildet.

 

9. Sierra Nevada del Cocuy

Der in den Anden befindliche Park besteht aus 16 schneebedeckten Bergen. Die Höchsten davon sind der Cóncavo (5,200 Meter); Ritacuba Blanco (5,410 Meter)  Ritacuba Negro (5,300 Meter) und Sirara (5,200 Meter). Der Park hat die zweithöchste Konzentration an Gletschern in Kolumbien und gilt bei seinen Bewohnern, dem indigenen Volk der U’wa (Tunebos) als heilig. Beliebt ist das Gebiet besonders bei Treckkern, welche abseits der typischen Touristen Destinationen Kolumbien erkunden wollen. Wer einen mehrtägigen Treck machen will, sollte dies zwischen Dezember und März tun und sich einen Guide nehmen.

 

10. Chingaza Nationalpark

Der Chingaza Nationalpark befindet sich 60 Kilometer nordöstlich von Bogota in den Departments Cundinamarca und Meta. Das Ökosystem ist Heimat von über 2000 Pflanzen. Das Landschaftsbild wird unter anderem durch 40 Seen und Flüssen geprägt. Dazu kommen Gletscherseen in der Gemeinde Guasca. Im Parkgebiet gibt es zahlreiche zeremonielle und religiöse Orte der indigenen Völker der Chibcha und der Muisca. Eine der bedeutendsten Kultstätten ist die Laguna de Siecha. Wer den Park besuchen will, kann zum Beispiel eine Halbtagestour von Bogota aus machen oder aber auch im Park campen, in einem Schafsaal oder in einem Cabaña im Monterredondo Teil des Parkes übernachten. Offiziell sind im Park 5 Routen für Wanderungen freigegeben, die meisten von Ihnen befinden sich im westlichen Teil Chingazas.

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